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Schon gewusst? - Musik-Studio-74

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Schon gewusst?

Tipps

In diesem Bereich unserer Seite werden Themen aufgeführt, mit denen ein Musiker (Anfänger sowie Fortgeschrittener) ständig konfrontiert wird, und über die auch der eine oder andere meiner Kollegen schon so manches Mal gestolpert ist.


Unser erster Beitrag beschäftigt sich mit einem fundamentalen Thema:

Richtiges Üben

So mancher Schüler oder schon praktizierender Musiker war nach mehrstündigem Übe-Einsatz entäuscht und frustriert über den ausgebliebenen Erfolg seiner Bemühungen. Der Grund lag dann sehr oft in der falschen Art und Weise seines Übens.
Es ist eigentlich einleuchtend, dass es bei der Erarbeitung eines Musikstückes oder einer schwierigen musikalischen Phrase einfach gesagt auf das häufige Wiederholen ankommt.
Hier stoßen wir schon auf den ersten Fehler, wenn der Übende immer wieder von vorne anfängt und das ganze Stück "durchspielt".

Merke:
Nimm dir je nach Schwierigkeitsgrad kurze Abschnitte von 2-4 Takten vor und übe diese in einem langsamen Tempo, welches du dann bis zum gewünschten oder vorgeschriebenen Tempo allmählich steigerst. Danach übe die nächste Phrase in gleicher Weise. Der folgende Schritt wäre dann, dass du beide Abschnitte im Zusammenhang übst, bis du sie problemlos im gewünschten Tempo durchspielen kannst. So verfährst du bis zum Ende des Stückes, und der Erfolg wird dir garantiert sein!

Das Übe-Pensum eines längeren Stückes sollte man auf die zum Üben zur Verfügung stehenden Stunden oder Wochentage aufteilen. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist nicht von der Hand zu weisen, da der Übende nach jeder Übe-Session ein Erfolgserlebnis hat. Bei Übebeginn hat er namlich nicht einen unbezwingbaren Berg, sondern nur ein "Hügelchen" vor sich!

Merke:
Bilde Dir aus besonders schwierigen Phrasen kleine Übungen, weil Du dadurch eine besonders hohe Wiederholungsrate der Problemphrase erreichst. Auf diese Weise sind übrigens sehr viele berühmte Etüden bekannter klassischer Komponisten entstanden!

Beim Üben kommt es natürlich auch auf den richtig gewählten Zeitpunkt dieser Aktion an. Es ist z.B. pure Zeitverschwendung, sich an das Instrument zu begeben, wenn der Kopf des Übenden nicht frei und mit anderen schwerwiegenden Problemen belastet ist. In solchen Fällen kann eine kürzere Übezeit wesentlich effektiver sein, als ein stundenlanges, unkonzentriertes Üben.

Merke:
Übe wenn möglich nur, wenn Du dich wirklich unbelastet von sonstigen Problemen auf Dein Übe-Pensum konzentrieren kannst.

Grundsätzlich wäre noch zu bemerken, dass es beim Üben nicht auf eine einmalige lange Übezeit, sondern auf das regelmäßige Üben ankommt.

Merke:
Übe lieber mehrmals täglich eine kurze Zeit als ein- oder zweimal in der Woche eine längere Zeit!

So, das war ein kleiner Ausflug in die Welt des Übens, ohne das ja bekanntlich der Erfolg beim Spielen eines Instrumentes auf sich warten läßt. Ich hoffe, dass dieser Beitrag dem einen oder anderen Musikfreund einen nützlichen Denkanstoß für seine nächste Übe-Session gegeben hat.


Verantwortlich für diesen Beitrag:  Karsten Meusel



Musikalitätstest nach Arnold Bentley


Hierbei handelt es sich um einen Test musikalischer Fähigkeiten in den 4 Kategorien:  Tonhöhe - Melodien - Akkorde - Rhythmik.
Diesen Test führen wir ab Januar 2019 mit jedem Schüler 1 mal am Anfang des Jahres durch.
Der Zweck besteht darin, individuelle Schwachstellen des Schülers zu erkennen und im Verlaufe des Unterrichts zu trainieren.
Was beutet "Musikalische Begabung" ?
Musikalität ist eine menschliche Veranlagung, die sich sowohl passiv als auch aktiv äußert und emotional wie intellektuell
bestimmt ist. Somit besitzt sie jeder Mensch, sie tritt jedoch nicht immer und nicht in demselben Grad auf. Se kann durch
entsprechendes Training gefördert werden.
Es gibt eine "passive" und eine "aktive" Musikalität.Bei der passiven Musikalität spricht man vom Erkennen musikalischer
Zusammenhänge, wogegen die aktive Musikalität sich weitgehen auf das Ausüben von Musik beim Instrumentalspiel oder
Gesang bezieht.
Das eine Kind mag schnelle Fortschritte in seiner musikalischen Betätigung machen, ein anderes einen nur mäßigen, ein
drittes überhaupt keinen Fortschritt. Umgebung, Möglichkeiten, Ermunterung, Qualität des Unterrichts. Was jedes Kind daraus
macht, scheint in großem Maße von seinen gegebenen Fähigkeiten und dem angeborenen Talent abzuhängen.
Kinder zeigen sowohl in einem frühen Alter oder auch später weit unterschiedliche Fähigkeiten oder Fähigkeitsgrade in Bezug
auf die Musik. Der Grund dafür kann auf Vererbung, aus der Umwelt oder aus der Kombination beider Faktoren beruhen.
Zur Feststellung dieser Voraussetzungen wurde die Testreihe nach Arnold Bentley entwickelt.

( Quelle: Studienarbeit von Britta Zimmermann )

 
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